Die Startseite Handwerk 23 neue Meister im Kreis Olpe: Zwischen E-Gitarre und Seerosenbrunnen

23 neue Meister im Kreis Olpe: Zwischen E-Gitarre und Seerosenbrunnen

von Rodd Witter

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Für die Geehrten selbst war der Abend der Höhepunkt einer langen Reise. Viele hatten neben ihrer Vollzeitarbeit gelernt, hatten Wochenenden und Abende geopfert, um ihre Meisterstücke zu perfektionieren. Sie hatten Prüfungen abgelegt, Theorie gebüffelt und praktische Aufgaben gelöst. Nun endlich hielten sie das Zeugnis in den Händen, das ihnen nicht nur den Titel „Meister“ verleiht, sondern auch das Recht, auszubilden und eigene Betriebe zu führen.

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„Es hat sich gelohnt“, sagte eine der Frauen strahlend. „Jeder einzelne Abend, den ich in der Werkstatt verbracht habe. Jeder Tropfen Schweiß. Jetzt bin ich Meisterin. Das kann mir keiner mehr nehmen.“

Die 23 Meister des Kreises Olpe sind ein leuchtendes Beispiel dafür, was Handwerk heute bedeutet: Tradition, Innovation, Leidenschaft und vor allem Können. Sie zeigen, dass eine Ausbildung kein Umweg ist, sondern eine echte Karrierechance. Und sie beweisen, dass mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen, etwas Bleibendes, etwas Schönes – vielleicht das Schönste ist, was man tun kann.

Am Ende des Abends standen sie alle zusammen auf der Bühne, die 23 neuen Meister, in ihren unterschiedlichen Berufskleidern. Der eine noch im Anzug, die andere im Kittel. Sie lächelten in die Kameras, und man spürte: Das hier war nicht das Ende, sondern der Anfang. Der Anfang eines neuen Lebensabschnitts, in dem sie nicht mehr nur Gesellen waren, sondern Meister ihres Fachs.

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