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Platz da, Jogger! Jetzt kommt das Nordic Cruising

von Rodd Witter

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Joggen war gestern, Walken ist von vorgestern. Der neue Trend für draußen heißt „Nordic Cruising“ – und er ist das Gegenteil von Leistungssport. Gemütliches, achtsames Gehen ohne Schnelligkeitsdruck, dafür mit viel Zeit für die Natur, für Gespräche, fürs Genießen.

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Die Idee stammt aus Skandinavien, wo „Cruising“ schon lange eine Lebenseinstellung ist. Langsam fahren, die Aussicht genießen, anhalten, wenn es schön ist – das ist das Prinzip. Übertragen aufs Gehen bedeutet Nordic Cruising: Spazierengehen mit Stöcken, aber nicht mit dem sportlichen Ehrgeiz des Nordic Walkings, sondern in entspanntem Tempo.

„Beim Nordic Cruising geht es nicht um Kilometer oder Minuten“, erklärt eine Kursleiterin aus Hamburg. „Es geht ums Ankommen. Um das Gefühl, den Alltag hinter sich zu lassen und ganz im Moment zu sein. Die Stöcke helfen dabei, den Körper aufzurichten und die Schritte zu rhythmisieren, aber der Kopf darf abschalten.“

Viele, die das ausprobieren, sind begeistert. Sie laufen nicht mehr hektisch durch die Gegend, sondern lassen sich Zeit. Sie bleiben stehen, wenn sie eine schöne Blume sehen, sie setzen sich auf eine Bank und genießen die Aussicht, sie plaudern mit den Mitläufern. Nordic Cruising ist eine soziale Aktivität, kein Einzelsport.

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