Die Herstellung eines solchen Brunnens ist aufwendig. Jedes Blatt wird einzeln aus Kupferblech getrieben, jede Naht verlötet, jede Oberfläche bearbeitet. Es braucht viel Erfahrung und Geduld. Aber das Ergebnis ist ein Unikat, das es nur einmal gibt – und das oft über Generationen im Garten bleiben kann.
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Wer sich für einen Kupferbrunnen interessiert, sollte ein paar Dinge beachten: Der Brunnen muss einen geschlossenen Wasserkreislauf haben, also eine Pumpe, die das Wasser wieder nach oben befördert. Er sollte so gebaut sein, dass er im Winter entleert werden kann, damit Frost ihn nicht beschädigt. Und er braucht einen stabilen Untergrund, denn Wasser wiegt schwer.
Doch die Mühe lohnt sich. Ein Kupferbrunnen ist mehr als nur Dekoration. Er ist ein Statement für Handwerkskunst, für Individualität, für die Liebe zum Detail. Und er verwandelt den Kleingarten in eine kleine Oase, in der man dem Alltag entfliehen kann.
Vielleicht ist das der Grund, warum immer mehr Menschen sich für solche Unikate begeistern. In einer Welt, die immer schneller, digitaler und austauschbarer wird, sehnen sie sich nach etwas Echtem, Handgemachtem, Bleibendem. Ein Kupferbrunnen ist das Gegenteil von Wegwerfgesellschaft. Er ist für die Ewigkeit gemacht – oder zumindest für viele, viele Jahre.
Und wenn dann im Sommer das Wasser plätschert und die Sonne sich im Kupfer spiegelt, dann ist das ein Stück gelebte Poesie. Im eigenen Kleingarten, mitten in der Stadt.